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22.12.2017 19:44:59

    

 

Ich möchte auf dieser Seite auf Fragen von Teilnehmern eingehen.

1. Welche allgemeinen Wirkungen hat der Sport?

2. Ist der Mensch im hohen Alter trainierbar?

1. Welche allgemeinen Wirkungen hat der Sport?

 

Dem Sport werden unterschiedliche positive Wirkungen auf den menschlichen Körper zugesprochen.

 

 Der Sport stärkt:

 

* das menschliche Selbstwertgefühl,

* verbessert die Hormonbalance,

* mindert Ängste, 

* wirkt antidepressiv.

 

 

 
 
 

Sportmediziner empfahlen 2015 u.a. Fitnesstraining als eine Sportart,

welche Rückenschmerzen senken und vermeiden kann. 

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2. Ist der Mensch in hohem Lebensalter noch trainierbar?

In der Gerontologie treffen wir 3 verschiedene Modelle bezüglich des Alterns vor. Dies sind das Defizitmodel, das Disusmodell und das Kompetenzmodell.

Das tradierte Defizitmodell ging davon aus, dass körperliche Abbauprozesse irreversibel sind.

Das Disusmodell geht davon aus, gebrauche ich körperliche Funktionen so verkümmern sie nicht so schnell. Training erhält somit die körperlichen Funktionen und verringert die Abbauprozesse.

Das Kompetenzmodell besagt, Anforderungen im Alter in Verbindung mit vorhandenen Ressourcen führen zu einer Leistungsverbesserung. Die Konsequenz ist, dass der der Mensch bis ins hohe Alter trainierbar und lernfähig ist. Das Ergebnis der Trainierbarkeit lebenserfahrener Menschen wiederspiegelt sich in qualitativen und quantitativen Belegen zu jüngeren Menschen.

Nachgewiesen werden konnten positive Effekte bei 75jährigen Menschen, welche zwischen 2-4 Stunden in der Woche trainieren.

Somit wird nachvollziehbar, dass biologische Alterungsprozesse durch ein gezieltes Training sich aufhalten lassen. Das Nichttraining kann das biologische Altern bis zu 20 Jahren beschleunigen. 50% der im Alterungsprozess beobachteten Leistungseinbußen gehen dabei auf eine jahre- bzw. jahrzehntelange Inaktivität zurück.

Natürlich ist der Trainingseffekt im Alter etwas verringert. Weiterhin hängt dieser von genetischen Faktoren, dem Alter, der Fähigkeiten, dem Leistungsniveau und dem Geschlecht ab.

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